Konservatorium – Unterrichtsräume

 

Als die Diözese St. Pölten im Jahr 1991 das Konservatorium für Kirchenmusik errichtete, trat dies an die Stelle der bisherigen Kirchenmusikschule.
In ihrem Bestand waren damals bereits drei Orgeln vorhanden:

eine mechanische Orgel aus dem Jahr 1963 mit 2 Manualen, Pedal und 14 Registern, erbaut von Gregor Hradetzky nach einem neobarocken Konzept Orgelzimmer 1,
eine weitere mechanische Orgel aus dem Jahr 1979 mit 2 Manualen, Pedal und 12 Registern (als Transmissionsorgel), erbaut von der Oberösterreichischen Orgelbauanstalt Orgelzimmer 2.
Mit diesen Instrumenten als Ausgangsbasis wurde im Schuljahr 1991/92 der Unterrichtsbetrieb des Konservatoriums für Kirchenmusik aufgenommen.

Die steigende Anzahl der Studierenden und die damit verbundenen unterrichtspraktischen Erfordernisse führten Mitte der 90er Jahre zur Anschaffung einer mechanischen Orgel, erbaut von Gerhard Hradetzky mit 2 Manualen, Pedal und 6 Registern. Theorieraum 2.
Im Jahr 2001 konnte noch eine Hausorgel Orgelzimmer 3 mit 2 Manualen, Pedal und 9 Registern günstig erworben werden, die von der Firma Walcker-Mayer im Jahr 1978 erbaut wurde.

Alle Instrumente wurden in das neue Gebäude in der Klostergasse 10 übersiedelt. Aufwändige Intonationsarbeiten waren notwendig, um die Instrumente in den nach genauen akustischen Vorgaben geplanten Unterrichtsräumen neu erklingen zu lassen.

Zu Unterrichtszwecken wird außerdem die Orgel der Alumnatskapelle aus dem Jahr 1996 mitverwendet, sie wurde mit 2 Manualen, Pedal und 18 Registern von der Firma Kögler/Edskes erbaut.

Für die vielen Theoriefächer stehen drei großzügig gestaltete Theorieräume zur Verfügung.

Der Stimmbildungsunterricht wird in drei akustisch speziell für das Singen konzipierten Unterrichtsräumen abgehalten. Das Fach Ensemble und Ensembleleitung findet in dem eigens dafür vorgesehenen Ensemblezimmer, ausgestattet mit einem Bösendorfer-Akademie-Flügel und einem Cembalo von Johannes Schadhauser, statt.

Der Festsaal des Konservatoriums dient neben der Durchführung von diversen Veranstaltungen - er bietet rund 140 Zuhörern Platz - auch der Abhaltung von diversen Lehrveranstaltungen (Chorleitung, Chorsingen, Ensemble und Ensembleleitung u.a.).

Als Instrumente stehen in diesem architektonisch und akustisch sehr interessant gestalteten Raum ein Yamaha-Flügel und ein Truhenpositiv aus dem Jahr 1987, erbaut von der Oberösterreichischen Orgelbauanstalt, zur Verfügung.

Im Jahr 2011 wurde im Festsaal eine Orgel mit 35 Registern von der Orgelbaufirma Gerald Woehl errichtet.